Von Flaute – Mastbruch

Am Samstag fand der Attersee Grand Prix zum 28. mal statt. Über 250 Segler nahmen daran teil und machen den Grand Prix damit auch heuer zu einer der größten Breitensport-Segel-Veranstaltungen Österreichs. Die Boote hatten beim Grand-Prix eine Strecke von 17,5 Seemeilen (etwa 32,5 km) zu bewältigen und segelten dabei den halben Attersee ab.
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Dabei zeigte sich die Natur von allen Seiten: während es früh des Morgens noch starke Regenfälle gab, scheinte am Nachmittag die Sonne. Der Wind blieb teilweise aus, frischte am Nachmittag aber doch auf und  hatte kräftige Böen. In einer dieser Böen riss bei einem Teilnehmer die Want und der Mast brach. Von der fünfköpfigen Crew standen zu diesem Zeitpunkt vier im Trapez: sie fielen gemeinsam mit dem Mast ins Wasser! Die Sicherungsboote des UYCAS sowie die Wasserrettung Weyregg waren rasch beim Unfallboot. Glücklicherweise gab es keine Verletzten!

 Die an der Regatta teilnehmenden Boote haben entsprechend ihres Geschwindigkeitspotentials ein unterschiedliches Handicap, sodass halbwegs fair gegeneinander gesegelt werden kann.
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Das schnellste Boot im Ziel war der Tornado der Brüder Christian und Bernhard Eitzinger mit einer Segelzeit von knapp vier Stunden. Nach berechneter Zeit gewann der alte Knickspanter „Zeeslang“ mit der UYCAttersee Mannschaft Michael und Elias Baumann / Edmund Bernd / Uschi Gföllner.

Klar, dass Baumann damit auch die Führung der Long-Distance-Challenge übernimmt
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Die nächste Veranstaltung zur Long-Distance-Challenge ist die 24Hours die am 13./14. Juli stattfindet.
Bericht: UYCAS
Foto: Gert Schmidleitner
Ergenisse

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